Jazz
Zahlreiche große Namen und herausragende Konzerte: „Worms: Jazz & Joy“ bietet vom 6. bis 8. Juni 2008 wieder ein vielfältiges und exzellentes Musikprogramm. Neben dem „Jazz“, der weiterhin einen großen Teil des Festivals ausmacht, soll aber auch auch der „Joy“ Faktor nicht zu kurz kommen. Insbesondere auf dem Platz der Partnerschaft wird es Konzerte geben, die auch die jüngeren Generationen ansprechen sollen. Den Anfang machen, wie bereits berichtet, die „Fantastischen Vier“. Ein weiteres Highlight wird am Samstag Frauenschwarm „Sasha“ sein. Der charmante Popsänger feierte bereits große Erfolge mit Rockabilly-Teddyboy Dick Brave und wird zusammen mit der deutschen Jazzlegende Klaus Doldinger auf der Bühne stehen. Klaus Dolinger komponierte die “Tartort”-Titelmusik und die Filmmusik zum Kinoerfolg “Das Boot”. Die gemeinsamen Konzerte der beiden Musiker sind äußerst selten und gehören zu einem der Höhepunkte des Festivals.
Ebenfalls am Samstag ist die außergewöhnliche, norwegische Sängerin und Musikerin Mari Boine zu erleben. Ihre eindringliche, kraftvolle Stimme begeistert seit vielen Jahren das internationale Publikum. 1989 von Peter Gabriel entdeckt, spielt sie Weltmusik in einer besonderen Form: Sie verbindet den Joik-Gesang der Samen, der Ureinwohner Lapplands, mit Elementen aus Folk, Jazz, Rock und elektronischer Musik.
„Das Publikum kann sich auf Idole der Jazzgeschichte, gefeierte Musikgrößen und spannende Entdeckungen freuen“, so der künstlerische Leiter Stefan Traub. „Die musikalische Spannweite des Festivals bleibt breit, zu hören sind Interpreten aus den Bereichen Jazz, Weltmusik, Elektronik und Blues, die für eine hohe Qualität stehen. Erfreulich ist auch, dass das bereits angekündigte Sonderkonzert der „Fantastischen Vier“ innerhalb weniger Tage ausverkauft war und wir damit den Publikumsgeschmack voll getroffen haben.“
Neben den „Fantastischen Vier“ gibt es ein weiteres Konzert-Highlight am Freitagabend (6.6.):
Marla Glen spielt um 21.30 Uhr auf dem Weckerlingplatz. Die temperamentvolle, amerikanische Sängerin ist bekannt geworden mit „It´s a man´s world“ oder „Believer“. Ihre bewegenden Songs zwischen Blues und jazzigem Soul leben von ihrer markanten, rauchigen Stimme. Ihre Auftritte in Männerkleidern und ihr spielerischer Umgang mit Geschlechterrollen ist ein weiterer Teil ihres Markenzeichens.

Zum Abschluss des Festivals gibt es eine Ikone, einen Meister an der Gitarre zu erleben: Larry Coryell. Der Amerikaner zählt zu den erfolgreichsten modernen Jazzgitarristen aus dem Bereich Jazzrock und Funk, mehr als 70 Alben mit verschiedenen Musikern und in verschiedenen Formationen sind seit Beginn seiner Karriere in den 1960er Jahren entstanden. In Worms begleiten ihn der Bassist Jeff Berlin und der Schlagzeuger Paul Wertico. Hier steht eine der besten Rhythmusformationen auf der Bühne!
Am gesamten Festival werden auf der Kulturmeile zwischen dem Platz der Partnerschaft und dem Andreasstift über 35 nationale und internationale Bands auf vier Open-Air-Bühnen zu sehen sein, wie „Hadouk Trio“, „Between the Times feat. Miroslav Vitous“, „Mini Moustache“, „Jasper van´t Hof HotLips“ und viele mehr. Das Wormser Jazzfestival ist übrigens bei den Musikern sehr beliebt, „Ich könnte jede Uhrzeit auf jeder Bühne mit 20 Bands belegen“ so Stefan Traub, künstlerische Leiter.
Laut OB Michael Kissel belaufen sich die Gesamtkosten auf 395.000 Euro welche zu ca. 20% durch Sponsorengelder gedeckt werden. Der städtische Zuschuss an die „Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms“ beträgt hierbei 150 000 €.
Auf Kundenwunsch hat man die Eintrittspreise ein wenig modifiziert. So gibt es die Tageskarte dieses Jahr im Vorverkauf bereits für 15 Euro, sie ist somit ein wenig günstiger als im Vorjahr. Die Kombikarte für alle Veranstaltungstage (außer dem Sonderkonzert mit Fanta 4)ist dafür ein wenig im Preis angehoben worden und ist nun für 23 € im im Vorverkauf erhältlich.
Auch bei den Eintrittskarten gibt es kleine Änderungen. Der mittlerweile bekannte „Jazzbutton“,wird von farbigen Tagesarmbändern abgelöst werden. Der Button als Sammelobjekt wird allerdings nicht ganz verschwinden, denn zu jedem Armbändchen wird dieser weiterhin gratis ausgeteilt werden, zählt aber nicht mehr als Eintrittskarte.
Der Vorverkauf ist ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich.








